Teamplay beim Derby

Am Sonntag war es wieder einmal so weit- die SG ABUS Dessau gastierte beim Stadtrivalen, der zweiten Mannschaft der SG Kühnau. Aus den vergangenen Jahren ist bekannt, dass das Team der Kühnauer ein guter Mix aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten, aber auch ein bisschen eine Wundertüte, ist. ABUS konnte zu diesem Saisonhighlight auf einen vollen Kader zurückgreifen, es sollte also ein sehenswertes Derby werden.

Gleich zu Beginn startete das Spiel mit einem verworfenen 7m auf Seiten der ABUS. Nach 2 gespielten Minuten war es dann Ronny Matthey, der den ersten Treffer erzielen konnte. Bis zur 17. Spielminute ein etwas zähes Hin und Her auf beiden Seiten, als ABUS mit 8:9 in Führung ging und Kühnau die erste Auszeit nahm. Die ABUS- Abwehr stand gut, aber in der Offensive tat sich das Team manchmal etwas schwer, nicht wenige Würfe prallten am Pfosten ab. So ging Kühnau mit einem Tor Vorsprung beim Stand 13:12 in die Kabine. 

In der zweiten Halbzeit war es dann Robert Zoll, der ABUS mit 3 Treffern in Folge in Führung brachte (14:15). Doch dann erhielt ABUS zwei Zeitstrafen, doppelte Unterzahl, aber auch das blieb folgenlos und die Partie verlief weiterhin sehr ausgeglichen und mit einigen Lattenknallern. Erst 10 Minuten vor Abpfiff konnte ABUS mit einem Tor von Oliver Albergt die Führung auf 19:21 ausbauen, 2 weitere Tore folgten. Auch Torwart Maik Schulze parierte den ein oder anderen Ball. Enrico Saack und Lukas Kuczewski machten die Sache noch rund und ABUS konnte mit 22:26 das Parkett als Sieger verlassen. Fast alle Spieler kamen zum Einsatz und trugen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sowie einer Portion Spaß zum Sieg bei. ABUS findet sich nun nach 4 Spielen in der Tabellenmitte, auf dem 6.Platz wieder. Am 5.11. empfängt ABUS den HBC Wittenberg in der heimischen Elbe-Rossel-Halle. Anwurf ist 16 Uhr.

 

Für ABUS im Einsatz waren: Maik Schulze, Marco Droth; Ronny Matthey (4), Oliver Albergt (3), Lukas Kuczewski (5), Matthias Goth, Christian Saack, Dennis Franz (2), Marcel Kerner, Marcel Delor, Stephan Schwebs, Enrico Saack (6), Patrick Matthey (1) Robert Zoll (5) sowie Franziska Förder